Digitalisierung in Schule und Bildung – Aktueller denn je

Freitag, 23. November 2018 - Digitalisierung im Bildungsbereich

Nov 23

Ein Gastbeitrag von unserer Praktikantin Lena zum Thema „Digitalisierung“

„Digitalisierung“. Ein Wort, dass jeder schon einmal gehört hat und bei dem viele bestimmt auch schon das ein oder andere Augenrollen nicht unterdrücken konnten. Man sollte ja meinen, dass dieser Begriff in unserer Gesellschaft längst nichts Neues mehr ist, allerdings stehen wir in vielen Bereichen bei dem Thema Digitalisierung doch noch ganz am Anfang.

Was bedeutet „Digitalisierung“ eigentlich genau?

Wenn man den Begriff googelt, erhält man bei Wikipedia folgende Definition: „Der Begriff Digitalisierung bezeichnet im ursprünglichen Sinn das Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate.“ [1] Das ist ziemlich passend, denkt man nur mal an die alten Analogkameras, die inzwischen von Digitalkameras oder sogar Smartphones abgelöst wurden oder an Kassetten, anstelle derer heute so gut wie jeder verschiedene Musik-Apps verwendet.

Digitalisierung im Bereich Schule und Bildung

Die Technologie entwickelt sich rasend schnell. Jeden Tag gibt es neue Apps im Playstore, in regelmäßigen Abständen wird neue Software entwickelt, werden neuere, noch bessere Smartphones und Computer auf den Markt gebracht. Und jeder will dabei sein. Man will immer das neueste Smartphone haben oder wenigstens auch in den Apps aktiv sein, die gerade alle nutzen, um nichts zu verpassen. So ist die Anzahl der täglichen Internetnutzer in Deutschland seit 2015 von 44,5 um ein zehnfaches auf 54 Millionen gestiegen. [2]

Digitalisierung im Bildungssystem

Doch ausgerechnet an den Schulen besteht Nachholbedarf. Ich selbst absolviere gerade ein Praktikum bei VAITEGO und habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht. Zu gut erinnere ich mich, wie es zum Thema Hard- und Softwareausstattung in meiner Schule aussah.

Veraltete Betriebssysteme und Computer, an denen eh immer irgendetwas nicht funktionierte. Digitale Medien wurden im Unterricht höchstens mal zum Film schauen oder Referat halten verwendet, und auch dann musste man immer in Sorge sein, dass doch mal wieder der Beamer ausfiel oder Ähnliches. Einige Lehrer versuchten zwar „mitzuhalten“ indem zur besseren Kommunikation gemeinsame Whatsapp-Gruppen erstellt wurden, darüber ging es aber meistens nicht hinaus.

Ein langsamer Prozess

Man darf nicht vergessen, dass inzwischen, wenn man den Blick mal etwas weitet, doch so langsam einiges passiert. Zum Beispiel starten viele Schulen inzwischen Pilotprojekte, bei denen Ipads im Unterricht verwendet werden sollen [3], und Schulbuchverlage bieten inzwischen auch digitale Lernmedien an. Daran, dass die meisten Schulen jetzt gerade erst erste Versuchsreihen starten, kann man sehen, dass der Fortschritt der Digitalisierung im Bereich Bildung zwar langsam voran geht; Wichtig ist aber, dass etwas passiert.

TEGO.CLASS

Dass etwas passiert, merke ich auch bei meinem Praktikum bei VAITEGO. Hier wird schon seit mehreren Jahren daran gearbeitet, den Alltag der Lehrkräfte in den Schulen mithilfe von Digitalisierung zu vereinfachen. Die Software TEGO.CLASS vereint in einer App alle wichtigen Teilbereiche des Lehralltags, sei es ein Klassenbuch mit Fehlzeiten zu führen, die Unterrichtsplanung zu machen oder Noten zu berechnen. So, wie die meisten Lehrer es aktuell handhaben, so organisiert sie auch sein mögen, bedeutet das sehr viel Ordnungsarbeit und vor allem viele Informationen auf verschiedenen Medien, die man irgendwie zusammenhalten muss.

Wenn also alle diese Informationen schnell zugänglich in einer Anwendung zu finden sind, bedeutet das eine enorme Vereinfachung und Zeitersparnis für die Lehrkräfte. Es birgt außerdem den zusätzlichen Vorteil, dass sich die Lehrer einfach digital vernetzen und so viel einfacher z.B. Noten austauschen können.

„Die zunehmende Digitalisierung verändert die Art, wie wir leben und arbeiten, wie wir miteinander kommunizieren und wie wir uns informieren“ [4]

Auch wenn man es also nicht auf den ersten Blick sieht, wird an vielen Stellen mit Hochdruck daran gearbeitet, die Digitalisierung an Schulen voranzutreiben. Wenn das Produkt dann schließlich fertig ist, gibt es nur noch eine letzte Hürde: Es muss den Sprung in den Alltag der Schulen schaffen. Dafür müssen aber vor allem die Lehrer offen für Neues sein. Denn Digitalisierung ist gerade aktueller denn je und bedeutet nicht nur die Entwicklung von „früher war alles besser“ zu „heute hängen ja alle nur noch vor ihren Smartphones“ – sie birgt auch echte Vorteile und Erleichterungen im (Schul-)Alltag.

In den nächsten Wochen werden wir eine Reihe von Beiträgen mit speziellen Themen zur Digitalisierung im Bildungsbereich veröffentlichen. In jedem Artikel wird ein anderer Teilbereich beleuchtet.

Überzeuge dich selbst!

TEGO.CLASS einen Monat und mit vollem Funktionsumfang kostenlos testen.

Eine kurze Vorstellung

Mein Name ist Lena und ich darf mich hier als Praktikantin der VAITEGO GmbH vorstellen. Ich bin 18 Jahre alt und habe im Juni in Göttingen mein Abitur gemacht. Im nächsten Jahr möchte ich gerne anfangen zu studieren und interessiere mich dabei für den Bereich Wirtschaft. Bei VAITEGO habe ich die Möglichkeit bekommen, die Bereiche (Online) Marketing und Produktmanagement näher kennenzulernen.

[1] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Digitalisierung
[2] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/935294/umfrage/anzahl-der-taeglichen-internetnutzer-in-deutschland/
[3] Siehe Artikel: http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/IPad-Konzept-der-IGS-Goettingen-bundesweit-beachtet
[4] Quelle: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1420.html

Christina Dyck

Christina ist unser kreativer Kopf im Büro. Sie hat Mediendesign studiert (B.A) und anschließend absolvierte Sie ihren Master of Arts in Gestaltung mit den Schwerpunkten Kommunikationsdesign und Grafikdesign.

Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.